Teebaumöl gegen Hämorrhoiden

Im Rahmen des gegenwärtigen Gesundheits- und Wellness-Trends erfährt auch die Naturheilkunde und mit ihr sämtliche, in Vergessenheit geratene Hausmittel eine Renaissance. In diesem Zusammenhang spielt vor allem das aus den Blättern des australischen Teebaums gewonnene Teebaumöl eine zentrale Rolle.

Denn diesem wird eine ganze Fülle an heilbringenden Wirkungen nachgesagt. Was es damit auf sich hat und inwieweit dieses Wundermittel auch gegen das weit verbreitete, jedoch gerne tabuisierte Volksleiden Hämorrhoiden eingesetzt werden kann, soll im Zentrum des folgenden Beitrags stehen.

Tabuthema Hämorrhoidialleiden

Viele Menschen gehen durchs Leben, ohne überhaupt von der Existenz dieser schmerzverursachenden Gefäßpolster zu wissen. Dies liegt daran, dass Hämorrhoiden zumeist erst Beschwerden verursachen, wenn sie nicht mehr im Körper liegen, sondern in Form kleiner Knoten in den Außenbereich des Afters treten.

Dies kann beispielsweise durch häufiges und anhaltendes Pressen beim Stuhlgang aufgrund von Verdauungsstörungen geschehen. Auch Schwangere haben häufig mit den Symptomen eines Hämorrhoidalleidens zu kämpfen, welche sich in der Regel in Juckreiz und Blutungen äußern.

Worin jedoch die genauen Ursachen für die Entstehung dieser Beschwerden liegen, ist wissenschaftlich nach wie vor umstritten. Viele Forscher halten Faktoren, die sich allgemein ungünstig auf den natürlichen Verdauungsprozess auswirken, darunter beispielsweise eine unausgewogene sowie extrem scharfe Ernährung, Schlaf-und Bewegungsmangel, unzureichende Flüssigkeitsaufnahme, Alkohohl-, Nikotin-sowie Tablettenkonsum, für mitverantwortlich für das Auftreten der Beschwerden.

Grundsätzlich ist jedoch sicherlich festzuhalten, dass sich diese vor allem verschlimmern, weil viele Betroffene aus Scham erst ärztliche Hilfe aufsuchen, wenn die Krankheit bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat. Oftmals bleibt dann allerdings nur noch der operative Eingriff.

Die Frage lautet also, ob es schonende Maßnahmen gibt, mit denen man sich bereits im Frühstadium selber helfen kann, um einen fortschreitenden Krankheitsverlauf zu vermeiden.

Teebaumöl und Hämorrhoiden

Hier kommt das „Breitbandmittel“ der Alternativmedizin ins Spiel. Von den heilbringenden Kräften des Teebaumöls haben bereits die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, profitiert und das Mittel sowohl zur Prävention als auch zur Behandlung von Krankheiten sowie zur Reinigung und Desinfektion eingesetzt.

Abgesehen davon diente das Öl auch als Wunderwaffe bei psychischen Beschwerden wie beispielsweise Stimmungstiefs. Macht man sich also tatsächlich die umfangreichen Heilkräfte des Teebaumöls zunutze, so kann man es gleich an mehreren Stellen anwenden.

Zum einen ist die wundheilende, desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung von Teebaumöl erwiesen. Entsprechend kann bereits das direkte Auftragen auf die schmerzenden Hämorrhoiden-Knoten Linderung verschaffen. Auch in das zur Reinigung des Afters verwendete Wasser sollte man einige Tropfen Teebaumöl geben.

Alternativ haben sich auch warme Sitzbäder mit Zusätzen von Teebaumöl als schmerzlindernd und wundheilend bewährt. Zudem entfaltet dieses Naturmittel als Badezusatz seine ganzen Kräfte und wirkt sich nicht nur auf die körperlichen Beschwerden, sondern auch auf mögliche psychische Auslöser wie depressive Stimmungen, Ängste etc., welche wiederum Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts begünstigen können, positiv aus. Teebaumöl stellt also in der Behandlung von Hämorrhoidalleiden zweifellos eine gesunde Alternative zu chemischen Varianten dar.

Teebaumöl Empfehlung

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