Teebaumöl gegen Schuppenflechte

Teebaumöl hat sich aufgrund seiner intensiven Wirkung gegen Pilze, Bakterien und Viren als alternatives Heilmittel bewährt. Gleichzeitig ist es sehr hautverträglich. Trägt man es äußerlich auf, ruft es ein angenehmes kühles Gefühl hervor. Teebaumöl ist nicht nur wegen seiner antioxidativen Eigenschaften begehrt, es besitzt sogar einen natürlichen Lichtschutzfaktor. Aufgrund der Komplexität seiner günstigen Eigenschaften kann man es als pflanzliches Arzneimittel betrachten.

Natürliche Alternative zu Kortison & Co.

Teebaumöl hat günstige Eigenschaften und dringt leicht in Gewebe ein. Das milde Antiseptikum wird es auf vielfältige Arten verwendet. Man benutzt es zur allgemeinen Hautpflege, kann damit Pickel bekämpfen und es hat Viren- und Bakterien tötende Eigenschaften.

Auch wenn es so gut wie nebenwirkungsfrei ist, kann es bei der Anwendung von konzentriertem Teebaumöl zu Hautreizungen kommen. Darum ist es ratsam, vor dem ersten Gebrauch am Handrücken zu testen, wie das Öl wirkt. Falls es zu Hautreaktionen kommt, sollte man es mit etwas Sonnenblumenöl oder einem anderen Pflanzenöl vermischen und danach anwenden.

Hilfreich bei leichten Fällen von Schuppenflechte

Man kann Teebaumöl niedrig dosiert in reiner Form oder verdünnt einnehmen und auftragen. Seine günstigen Eigenschaften wirken sich auch bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte aus und können die Beschwerden reduzieren. Sofern man es richtig dosiert, ist Teebaumöl als Hausmittel gegen Schuppenflechte nebenwirkungsfrei.

Zunächst sollte man die Verträglichkeit von Teebaumöl testen. Dazu bietet sich zum Beispiel der Handrücken an. Erst wenn sich keine Unverträglichkeiten zeigen, macht die Anwendung des Öls bei Schuppenflechte Sinn.

Wie wird Teebaumöl angewendet?

Es wird er davon abgeraten, Teebaumöl großflächig aufzutragen. Viel besser ist es, es an einzelnen Hautstellen mit dem Wattestäbchen aufzutragen oder ein Bad zu nehmen. Man kann auch einige, mit etwas Wasser verdünnte Tropfen Teebaumöl auf die Kopfhaut auftragen und gut einmassieren.

Nach einigen Minuten Einwirkzeit spült man Haar und Kopfhaut mit klarem Wasser aus. Etwa einmal pro Woche bei der Haarwäsche angewendet, kann Teebaumöl auch die Schuppenflechte an der Kopfhaut reduzieren. Für die Häufigkeit der Anwendung können jedoch keine konkreten Empfehlungen ausgesprochen werden, denn jeder Betroffene reagiert anders.

Eine weitere Möglichkeit, den Juckreiz bei Schuppenflechte zu lindern, ist ein warmes Vollbad mit Kamillenextrakten und einigen Tropfen Teebaumöl zu nehmen. Nach dem Bad sollte die Haut mit einer Spezialcreme eingecremt werden. Sind einige Hautstellen wie zum Beispiel die Ellenbogen besonders betroffen, betupft man diese mehrmals täglich mit reinem Teebaumöl.

Dazu verwendet man am besten Wattestäbchen. Auch eine Mischung aus Mandelöl, Lavendelöl und einigen Tropfen Teebaumöl kann wie eine Tinktur angewendet werden, mit der man die betroffenen Hautstellen mehrmals täglich abtupft. Gerade für Menschen, die salicylsäurehaltige Medikamente nicht vertragen, kann Teebaumöl eine sinnvolle Alternative sein. Wie effektvoll die Therapie ist, hängt immer vom individuellen Fall ab.

Teebaumöl Empfehlung

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