Teebaumöl richtig anwenden

Teebaumöl richtig anwenden
 
Teebaumöl sollte in keiner Hausapotheke fehlen, da es bei unzähligen Beschwerden heilend und lindernd wirkt. Die Heilwirkung von Teebaumöl rührt von Terpinen und Cineol her, welche entzündungshemmende, wundheilende, desinifizierende und sogar pilztötende Eigenschaften besitzen. Allerdings sollte der Kontakt mit Augen und Schleimhäuten – wie bei allen ätherischen Ölen – vermieden werden.

Vor der ersten Anwendung empfiehlt es sich, behutsam zu prüfen, ob das Teebaumöl keine allergischen Reaktionen oder Hautreizungen hervorruft. Um eine gute Wirksamkeit zu erzielen, sollte beim Einkauf auf gute Qualität geachtet werden.

Hilfe bei vielfältigen Hautproblemen

Lästige Pickel und unansehnliche Warzen verschwinden, wenn sie täglich mit reinem Teebaumöl betupft werden. Bei unreiner Haut und Akne hat es sich bewährt, das Gesicht mit einem feuchten Wattepad, auf das 1 – 2 Tropfen Teebaumöl geträufelt worden sind, abzutupfen. Diese Vorgehensweise kann ebenso bei Neurodermitis angewendet werden.

Bei Fußpilz werden die betroffenen Stellen zwei Mal täglich mit Teebaumöl eingerieben. Auch für die Desinfektion von Wunden eignet sich Teebaumöl hervorragend: Nach der Säuberung der Wunde wird das Teebaumöl eingeträufelt und eventuell mit einem Stück Gaze etwas verteilt.

Anwendung im Mundraum

Bei Zahnfleischproblemen, Entzündungen im Mund- oder Rachenraum sowie bei Mundgeruch kann Gurgeln mit Teebaumöl hilfreich sein: Dafür gibt man 3 – 5 Tropfen Teebaumöl auf ein Glas Wasser. Gegen Zahnstein und zur Vorbeugung von Karies wird vor dem Zähneputzen ein Tropfen Öl auf die Zahnpasta gegeben.

Unterstützung bei Atemwegserkrankungen

Bei Infekten der Atemwege stimuliert die innerliche Anwendung von Teebaumöl das Immunsystem und unterstützt so die Selbstheilungskräfte des Körpers. Dafür mischt man 2 Tropfen Teebaumöl und etwas Essig in ein Glas warmen Wassers.

Bei Husten und Schnupfen sowie bei Nebenhöhlenentzündungen empfiehlt sich außerdem die Inhalation der ätherischen Öle: Dafür gibt man etwa 2 – 3 Tropfen Teebaumöl in ein Inhalationsgerät, bei Nebenhöhlenentzündungen dürfen es sogar 5 – 10 Tropfen sein. Zusätzlich werden Brust und Rücken mit dem Öl eingerieben.

Stärkung der Psyche

Die ätherischen Öle stärken nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche. Teebaumöl besitzt eine stärkende Wirkung, verleiht neue Kraft und frischen Schwung und wird daher unterstützend bei Erschöpfungszuständen angewandt.

Wenn man sich abgespannt fühlt, kann ein warmes Bad, dem etwa 10 Tropfen Teebaumöl zugesetzt worden sind, wohltuend wirken. Auch eine Massage bringt Entspannung und neue Energien. Als Grundlage eines Massageöls eignen sich Mandelöl, Sesamöl oder Jojobaöl, denen einige Tropfen Teebaumöl zugemischt werden. Die Mixtur kann zusätzlich mit weiteren ätherischen Duftölen, wie z. B. Lavendel oder Bergamotte, verfeinert werden.

Auch im Haushalt von großem Nutzen

Um Unterwäsche oder Windeln besonders hygienisch zu reinigen, gibt man etwa 20 Tropfen Teebaumöl vor dem Waschgang in die Maschine. Zur Raumpflege – z. B. Reinigung der Böden oder des Badezimmers – werden circa 20 Tropfen dem Wischwasser zugesetzt. So wird u. a. die Schimmelpilzbildung gehemmt. Auch Schädlingsbefall bei Pflanzen wird durch das Besprühen mit Teebaumölwasser bekämpft.

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