Teebaumöl Studien

Teebaumöl - Studien
 
Als Arzneimittel hat Teebaumöl keine offizielle Zulassung, doch es gibt eine große Anzahl wissenschaftlicher Studien, die die Heilwirkung von Teebaumöl belegen. Ätherische Öle, die einen hohen Anteil an Terpenen aufweisen wirken antimykotisch und antibakteriell.

Das ist in der Wissenschaft schon lange bekannt und aus diesem Grund werden auch immer wieder verschiedene Invitro Testreihen bei Teebaumöl durchgeführt und veröffentlicht. Hier eine Auswahl besonders interessanter Studien:

Studie zur antibakteriellen Wirksamkeit

Schon 1930 hat sich eine Studie eingehend mit der Wirksamkeit von Teebaumöl beschäftigt. Weil hauptsächlich die antimikrobielle Wirkung von Teebaumöl analysiert werden sollte, wurde Teebaumöl mit dem Desinfektionsmittel Phenol und Karbolsäure verglichen. Auch wenn diese fachlichen Nachweise heute weitaus fortschrittlicher durchgeführt werden, konnte doch deutlich nachgewiesen werden, dass Teebaumöl eine antimikrobielle Wirkung hat.

Durch neueste Invitro Studien ist bewiesen, dass Teebaumöl eine breite Palette an Wirkungsmechanismen aufweist. Das wird ganz besonders an problematischen Erregern wie Methicillin resistente Stämme von Staphylococcus aureus, Staphylococcus haemolyticus,Staphylococcus epidermitis und andere Streptococcus Stämme, deutlich. Auch zeigen weitere Studien, dass als antibakterielle Wirkstoffe hauptsächlich die Substanzen a-Terpineol,Terminen-4-olund Linalool zum Tragen kommen.

Quellenangabe

Studie zur Herpes Simplex Virus

Diese Invitro Studie aus dem Jahre 2001 sollte die Wirksamkeit gegen Herpes Simplex Typ 1 und Typ 2 feststellen. Der Plaque Reduktionstest beweist, dass Teebaumöl als präventive Maßnahme gegen den Herpes Virus geeignet ist.

Quellenangabe

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11338678

Studie antimykotische Wirkung

Ein weiteres Forscher Team konzentrierte sich 1996 Jahren auf die Untersuchung der antimykotischen Wirkung von Teebaumöl. Sie nahmen als Vergleichsstoff Miconazol, ein Arzneistoff für Pilzerktankungen. Zum Testeinsatz wurden verschiedene Pilze herangezogen, ungefähr 50 unterschiedliche Hefepilze, dazu alle Candida Arten und auch Stämme von Trichosporon und Malassezia. Das Wachstum von allen Candida Arten wurde vollkommen ausgebremst, alle anderen Arten reagierten auf Teebaumöl zumindest mit einem Stillstand.

So hat eine weitere Studie erwiesen, dass durch die Behandlung mit Teebaumöl auch Pilzwachstum zu hemmen oder sogar komplett einzudämmen ist.

Besonders interessant ist auch folgende dreimonatige Studie, die bei der Verwendung von Teebaumöl bei Fußpilz eine deutliche Verbesserung gezeigt hat: http://jac.oxfordjournals.org/content/42/5/591.short Studie bei Akne

Eine erste randomisierte Studie bei 124 Akne Patienten wurde Anfang 1990 durchgeführt. Die Teilnehmer waren zwischen 12 und 35 Jahre alt und der eine Teil wurde drei Monate mit 5 % Teebaumöl behandelt, der andere Teil mit 5 % Benzoylperoxid – beide Teile wiesen nach dieser Zeit eine deutliche Verbesserung der Symptome auf.

Bei einer weiteren Studie lag der Schwerpunkt hauptsächlich auf Terpinen-4-ol, Alpha Pinen und Alpha Terpineol, den drei Inhaltsstoffen die Teebaumöl aufweist. Es konnte nachgewiesen werden, dass diese drei Substanzen den Akne Erregern Propionibacterium acnes und Staphylococcus epidermis entgegenwirken.

Eine andere randomisierte Doppelblind Studie bei Akne Patienten wurde im Jahr 2007 von indischen Forschern mit einem Teebaumöl Gel durchgeführt. Mit einem Anteil an 5 % Teebaum in dem Gel, konnte auch hier die Wirksamkeit nachgewiesen werden.

Quellenangabe

Studie antivirale Wirkungsweise

Auch bei dieser Studie hat sich die besondere Wirkung von Teebaumöl gezeigt. Zu wissenschaftlichen Studien dieser Art wird immer gerne das Tabakmosaikvirus herangezogen, da es ausschließlich Pflanzen befällt. 1995 wurden junge Pflanzenkeimlinge mit einer Mischung aus Teebaumöl, Tween, Ethanol und Wasser besprüht und einen kurzen Zeitraum danach mit dem Virus besprenkelt.

Das Resultat zeigte sich im Vergleich mit einer Gruppe nicht behandelter Pflanzen – auf den mit Teebaumöl behandelten Pflanzen hatte sich das Virus signifikant reduziert. So konnte auch diese Studie die Wirkung von Teebaumöl auf Virenstämme beweisen.

Quellenangabe

http://www.researchgate.net/publication/

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